Archiv der Kategorie: Arbeitsmarkt

Gastbeitrag: „Der Programmierer mit den roten Haaren.“

Chris Pyak, Geschäftsführer der Immigrant Spirit GmbH gibt sein Debüt auf employerreputation und erzählt, wie „HR sich verändern muss, damit internationale Rekrutierung funktioniert“.

Wer mit ihm gerne tiefer in die Thematik einsteigen und diskutieren möchte, kann dies am 14. Juli 2016, um 19 Uhr beim 2. Recruiting-Afterwork Frankfurt sogar persönlich tun!

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Denn dort steht er uns als Referent zum gleichen spannenden Thema Rede und Antwort.

Viel Spaß beim Lesen!

„Wir stellen nur rothaarige Programmierer ein.“ Es war zum Verzweifeln. Mit der Personalleiterin war einfach kein vernünftiges Gespräch möglich. Weiterlesen

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Gastbeitrag: ‚Teilzeit, Teil 2: Geld ist (nicht) alles‘

Aufgrund der vielen Reaktionen auf seinen letzten Artikel auf employerreputation zur Teilzeitarbeit, ergreift Marcus Bitterlich erneut das Wort zu diesem Thema und schreibt einen weiteren Gastbeitrag für uns. Viel Freude beim Lesen und diskutieren:

Mit meinem Beitrag zu den ökonomischen Fehlanreizen der Teilzeitarbeit in Deutschland habe ich ganz offenkundig in ein Wespennest gestochen. Die Reaktionen bewegten sich im Spektrum von Applaus bis heftigstem Widerspruch. Weiterlesen

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Recruiting-Afterwork Frankfurt: Candidate Experience und Networking

„Das 1×1 der Candidate Experience – Was wir aus 5000+ Bewerberurteilen lernen können“

Bewerber vergraulen kann jeder, Bewerber zu begeistern ist schwerer. Wie gut sind Sie im Vergleich zum Wettbewerb?

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Wolfgang Brickwedde, Director ICR

Diese und viele andere Fragen stellte Wolfgang Brickwedde, vom ICR, Institute für Competitive Recruiting, den Teilnehmern unseres ersten Recruiting-Afterwork Frankfurt des Jahres. Weiterlesen

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Gastbeitrag: ‚Teilzeit: Halbtags kostet das Doppelte, bringt nicht die Hälfte‘

Marcus Bitterlich wird „Wiederholungstäter“ und schreibt einen weiteren Gastbeitrag auf employerreputation, wie immer auf dem Punkt und ungefiltert:

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© frauenbeauftragte.org

Teilzeit: …

Politiker und Verbandsvertreter wollen mehr Teilzeitarbeit. Es ist das erklärte Ziel nahezu aller, die sich zum Thema “Vereinbarkeit von Familie und Beruf” äußern. Wobei sich dieses Ansinnen vornehmlich auf Frauen richtet, um diesen Weiterlesen

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Gastbeitrag: Grobe Klötze – Mit simplen Kennzahlen von mehr Vielfalt profitieren

Marcus Bitterlich schreibt diesmal exklusiv für employerreputation, denn: wenn Zahlen als Argumente benutzt werden, wird er wach!

Piktogramme von Frau mit Krawatte und Männern, Frauenquote

© Picture Alliance/CHROMORANGE

Vor einer Weile sorgten die Berater von McKinsey für großes Aufsehen, als sie eine Studie veröffentlichten, wonach es sich für Unternehmen finanziell lohne, Diversity zu fördern. Zwischen 15 und 35% seien “drin”, wenn Geschlechtervielfalt und kultureller Mix beachtet würden. Warum gibt es dann weibliche Topmanager, hochbezahlte Fach- und Führungskräfte scheinbar nur in homöopathischen Dosen?  Weiterlesen

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Deutsche Absolventen sind heimatverbunden. Mobilitätsreport von trendence

In ihrer aktuellsten Studie, dem „Mobilitätsreport“ geht trendence der Fragestellung auf den Grund, wie offen deutsche und europäische Absolventen für einen jobbedingten Umzug sind. Basis des Reports sind die Ergebnisse des trendence Graduate Barometers Europe, der umfassendsten Absolventenbefragung in Europa mit rund 300.000 Teilnehmern von über 900 Hochschulen in 24 europäischen Ländern. Herr Jörn Klick, Verantwortlicher der Studie, hat employerreputation in einem Interview Rede und Antwort gestanden: Weiterlesen

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Gastbeitrag: Kommt 2017 das neue AÜG?

Arbeitsrecht

Änderungen des Arbeitnehmer-überlassungsgesetzes und weiterer Gesetze auf den Weg gebracht

Im November hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) den schon länger erwarteten Gesetzentwurf präsentiert, der insbesondere die Zeitarbeit stärker reguliert und damit die Arbeitgeber in Aufruhr versetzt. Worauf sich Arbeitgeber und HR-Profis einstellen müssen, erläutert uns Dr. Lars Nevian von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB in seinem Gastbeitrag: Weiterlesen

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Habt Mut. Frauen. Macht. Karriere. W&V Women Business Summit 2015, 10.12, München

Liebe Damen,

wickelt Ihr gerade auch unter Zeitdruck die letzten Projekte vor der Weihnachtspause ab? Oder habt Ihr es längst geschafft und müsst nur noch den Schreibtisch aufräumen? Freut Ihr Euch schon auf Urlaub, Familienfeiern und Silvester-Party?

Dann wird es jetzt Zeit, über gute Vorsätze für das neue Jahr nachzudenken!

Nur keine Sorge, EMPLOYERREPUTATION verwandelt sich nicht plötzlich in eine Frauenzeitschrift. Wir liefern keine 5-Durchhalte-Tips für „mehr Sport“, „weniger Essen“ oder „nicht mehr Rauchen“ in 2016. Es geht auch nicht um „mehr Work-Life-Balance“ oder „Nein-Sagen-Ertragen“ im neuen Jahr. Und nein, ganz bestimmt schreiben wir keine Kolumne darüber, wie Sie ab Januar Ihre weiblichen Reize einsetzen, um Karriere zu machen.

Um Karriere geht es hier jedoch sehr wohl. Weiterlesen

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Wie teuer ist eine schlechte Arbeitgebermarke? LinkedIn-Studie und Interview

EMPLOYERREPUTATION präsentiert die Infografik mit den Ergebnissen der aktuellen LinkedIn-Studie ‚Employer Brand Research‘ und  stellt vier Fragen an Chris Brown, Direktor Rekrutierungslösungen LinkedIn:

Weiterlesen

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Von der Flugsicherung zur Versicherung – ein Interview mit Florian Schrodt

employerreputation: Lieber Florian, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für das Interview nimmst! Zunächst gratuliere ich Dir zu Deinem spannenden Karriereschritt! Warum hast Du Dich für die Direct Line Versicherung entschieden?

Florian Schrodt: Lieben Dank, Ina. Eine wirklich spannende Aufgabe. Der Kontakt zur Direct Line kam durch einen guten Freund zustande. Meine Erwartungen wurden dahingehend übertroffen, dass die Direct Line nicht nur ambitioniert und gewillt war, neue Wege im Personalmarketing & Recruiting zu gehen, sondern mich auch auf sehr persönlich wertschätzende Weise von Anfang an eingebunden hat. Dies ist für mich Grundstein für erfolgreiche Personalarbeit: den Mensch in den Fokus zu stellen. Nach tollen Jahren bei der DFS habe ich hier einen großartigen Entwicklungsschritt mit viel Gestaltungsspielraum gesehen.

employerreputation: Welche Ziele willst Du in Deiner neuen Rolle erreichen?

Florian Schrodt: Wir wollen als Arbeitgeber intern und extern unser Profil schärfen und die Vorzüge, die wir haben – (individueller) Entwicklungsspielraum, Zusammenhalt, Experimentierfreude, Verlässlichkeit, langfristige Perspektiven und auch eine ausgeprägte Work-Life-Balance – besser exponieren. Wir sind sicherlich ein Arbeitgeber – Diamant am Rande Berlins, den man mit etwas Politur zum Strahlen bringen kann. Das heißt: wir müssen uns nicht verbiegen mit Marketing-Schnick-Schnack, um attraktiv zu sein, sondern nur besser darstellen, wer wir sind und wofür wir stehen. Kurzum: wir wollen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, die zu uns passen und dazu das Engagement der bisherigen Kolleginnen und Kollegen nutzen. Wir wollen unsere Prozesse effektiv und transparent gestalten, aber vor allem die Beziehung zum Menschen in den Vordergrund stellen. Das Tolle ist, dass ich in meiner Rolle sehr nah an die Personalleiterin, Karola Irmscher und den Kommunikationschef, Robert Burkhardt, angebunden bin, so dass wir in dieser Konstellation echte Durchschlagskraft haben.

employerreputation: Welche Projekte treibst Du im Moment voran?

Florian Schrodt: Das Ziel ist die Etablierung einer Joint Experience. Das bedeutet, dass die Außendarstellung geprägt ist durch die Innenwahrnehmung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in das Personalmarketing eingebunden, weil sie am besten wissen, was uns ausmacht und Inspiration dafür geben können, wie es ist bei uns zu arbeiten. Dafür gibt es einige Möglichkeiten: whatchado, careerdate, aber vor allem auch inhouse etliche Möglichkeiten (dazu irgendwann später gerne mehr … ). Gleichzeitig wollen wir das Feedback von Bewerbern nutzbar machen – zum Beispiel über Kununu, aber auch in Gesprächen selbst. Auf diese Weise möchten wir, dass unsere Kultur der Nahbarkeit und des Miteinanders greifbar wird.

employerreputation: Die Direct Line ist ein marketingorientiertes Unternehmen. Die DFS, Dein bisheriger Arbeitgeber, drängt nicht in die Medien. Was glaubst Du, welche neuen Potentiale und Herausforderungen werden Dir durch diesen Unterschied in Deinem neuen Job begegnen?

Florian Schrodt: Bei der Direct Line ist (genau wie bei der DFS) es ungemein wertvoll, dass wir mit sehr offenem Visier und Experementierwillen einen sehr direkten Draht zu Interessierten aufbauen können. Dafür ist das Agreement aller Verantwortlichen unabdingbar. Natürlich hilft dabei, dass durch eine Marketingabteilung (die es in der Form bei der DFS nicht gab), Know-how und Synergien vorhanden sind. Trotz aller vorhandenen Konzepte haben wir enorm viel Spielraum, im Rahmen der Gesamtmarke, die Arbeitgebermarke herauszuarbeiten – aber eben mit den Mitarbeitern zusammen und nicht nur auf sozusagen verkopfter Ebene der Marketingabteilungen. Gemeinsam mit dem Marketing haben wir schon erste Ansätze entwickelt, wie wir mit unserem Markenbild und unseren einzigartigen Facetten spielen können. Die Mitarbeiter fanden es schon mal sehr gut. Mehr mag ich noch nicht dazu verraten. Das rote Telefon der Direct Line ist auch vielen ein Begriff. Mal schauen, wie wir darauf aufbauen, oder das weiterentwickeln können. Auf jeden Fall gibt es sehr viel Substanz, weil hinter der Direct Line viele Werte stehen, mit denen man als Direktversicherer positiv überraschen kann.

employerreputation: Pragmatisch, fröhlich und mit geringen Ressourcen hast Du für die Deutsche Flugsicherung eine sehr erfolgreiche Facebook-Fanpage für das Employer Branding aufgebaut. Dann folgten weitere Kanäle und viele erfolgreiche Social-Media-Jahre. Was empfiehlst Du anderen Social-Media-Profis im Recruiting und Personalmarketing? Gibt es einen Königsweg? Fallen, die man vermeiden sollte? Kompetenzen, die man sich unbedingt erarbeiten sollte?

Florian Schrodt: Auf das Wesentliche konzentrieren! Das heißt Empathie vor Konzept und Mensch vor Prozess. Dabei nicht die Lust am Experimentieren verlieren und die Freude am Begeistern für Ideen und Themen. Social Media bedeutet immer auch vor allem kulturelle Zäsur, weil man eben sozial interagiert und nicht Kommunikation kontrolliert. Daher sollte man auch Gestaltungswillen und Mut haben. Aber: die richtigen Kanäle finden sich dann schon. Wobei: immer erst einmal das interne Potential nutzen. Dafür gibt es keinen Königsweg. Wer jedoch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Personalmarketing auf seiner Seite hat, hat extrem spannende Möglichkeiten!

employerreputation: Florian, danke für das Gespräch!

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Florian Schrodt, Leiter Personalmarketing & Recruiting der Direct Line Versicherung AG

Zur Person:

Im Juni hat Florian Schrodt zur Direct Line Versicherung AG gewechselt; dort leitet er nun das Personalmarketing & Recruiting. Zuvor war er mehrere Jahre als Referent Personalmarketing bei der Deutschen Flugsicherung GmbH. In 2012 wurde er mit dem Award „Social Media Personalmarketing Innovator 2012“ ausgezeichnet.

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