Schlagwort-Archive: Mitarbeiter

Bericht vom 4. Recruiting-Afterwork Frankfurt

„Geschenke für Mitarbeiter – langweilige Gutscheine und Steuerfreibeträge?“

Passend zur Saison ging es beim letzten Recruiting-Afterwork in 2014 um Geschenke: Anette Fechter (Werbeagentur DIE BRÜCKE) stellte in ihrem Vortrag wertschätzende, individuelle Präsente für Mitarbeiter vor und Tim Kirchner (Partner bei VHP Dr. Vogt & Partner) fasste unterhaltsam die steuerliche Behandlung zusammen.

Wie immer gab es Häppchen, Wein und Softdrinks, spannende Diskussionen und Networking. Und passend zum Anlass eine kleine Aufmerksamkeit für alle Teilnehmer.

Den Gästen hat es offensichtlich gefallen:

Wer mehr wissen möchte – hier sind die Präsentationen und Fotos:

Einfach schöner schenken von Anette Fechter.

Crashkurs im Schenken von Tim Kirchner.

Impressionen in Bildern

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Bedanken möchte ich mich auch diesmal bei der MEET/N/WORK Frankfurt GmbH für die herzliche Gastfreundschaft.

Das Recruiting-Afterwork Frankfurt der Ferber Personalberatung findet vierteljährlich statt. Personalleiter, Recruiter, Führungskräfte und Geschäftsführer, die für ihr Unternehmen Mitarbeiter suchen, treffen sich, um sich über Recruiting-Innovationen und Human Resources Management auszutauschen. Das Recruiting-Afterwork ist ein Format für alle, die wenig Zeit haben: Ein Afterwork direkt nach der Arbeit, in Fußnähe von Büros und Banken, auf eine Stunde begrenzt, um nach der Arbeit „kurz vorbeizuschauen“.

Wenn Sie regelmäßig die Einladungen zum Recruiting-Afterwork Frankfurt erhalten wollen, schreiben Sie uns bitte einfach eine kurze Mail: info@ferber-personalberatung.de.

Ferber Personalberatung ist eine Personalberatung und Employer-Branding-Agentur, die auf mittelständische Unternehmen spezialisiert ist. Weitere Informationen finden Sie hier unter www.ferber-personalberatung.de

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Mädchen machen sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft

Heute veröffentliche ich die fünfte und letzte Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014. Diese Statistik sollten Lehrer und Ausbildungsleiter kennen und berücksichtigen:

Mädchen machen sich mehr Sorgen um ihre berufliche Zukunft als Jungen!

Unsichere Mädchen

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Sie suchen Azubis? – Überzeugen Sie die Eltern!

Fortsetzung der Serie: Die vierte Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014 zeigt, dass Schüler sich bei ihrer Berufswahl vor allem von ihren Eltern beeinflussen lassen.

Sie suchen Azubis? – Dann überzeugen Sie die Eltern!

Mit Informationsveranstaltungen für Eltern und Familien-Grillfesten erreichen Sie Azubis besser als mit Broschüren für Lehrer.

Azubis hören auf ihre Eltern

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Schüler wollen Autos bauen – am liebsten bei BMW!

Wie versprochen, gibt es heute bei EMPLOYERREPUTATION die dritte Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014

Schüler wollen in der Automobilbranche arbeiten. BMW ist besonders beliebt. VW und Daimler holen langsam auf.

Gas geben Automobilbranche bei Schülern beliebt

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Karriereplanung: Schüler informieren sich nur online?

Und heute die zweite Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014:

Überraschung: Für viele Schüler ist das Internet nicht die wichtigste Informationsquelle!

Schüler gehen zur Berufsberatung

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Polizei und Bundeswehr sind die beliebtesten Arbeitgeber deutscher Schüler.

Im April hat EMPLOYERREPUTATION mit Joachim Moritz und Helmut Langenbach von der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt gesprochen. In dem Interview ging um Employer Branding, Mitarbeiterkommunikation und Führungskultur, und um die Stärken der Bundespolizeidirektion als Arbeitgeber. Offensichtlich hat nicht nur die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen viel zu bieten:

Polizei und Bundeswehr sind die beliebtesten Arbeitgeber deutscher Schüler!

Polizei und Bundeswehr sind die beliebtesen Arbeitgeber deutscher Schüler

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Wie sicherheitsbedürftig ist die Generation Y? Interview mit Stefan Lake, Deutschlandchef des Employer Branding Beratungsunternehmens Universum

Das ist die Woche der Infografiken und Studien auf EMPLOYERREPUTATION. Heute geht es um das Arbeitgeberranking von Universum. Stefan Lake, Country Manager Deutschland des Employer Branding Unternehmens Universum, beantwortet Fragen zu den Ergebnissen der aktuellen Umfrage bei Studierenden in Deutschland.

Zunächst jedoch die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick:

Universum Student Survey 2014_Top5_Arbeitgeber nach Fachbereichen_germany-1000px-logo

employerreputation: Herr Lake, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für das Gespräch nehmen! Nicht nur Ihre Studie zeigt, dass die Studierenden großen Wert auf einen sicheren Job legen. Wie sicherheitsbedürftig ist die Generation Y?

Stefan Lake: Die Generation Y sucht Sinn in der Arbeit, aber das Ziel, einem sicheren und beständigen Job nachzugehen, hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen und ist nach der Work-Life-Balance mittlerweile das zweitwichtigste langfristige Karriereziel. Wenn man die Studierenden fragt, was für sie einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, stehen ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und eine sichere Anstellung ganz oben auf der Wunschliste. Auch das zeigt, wie sicherheitsorientiert diese Generation ist.

employerreputation: Wie jedes Jahr zählen große Konzerne zu den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland. Haben KMU keine Chance? Was empfehlen Sie mittelständischen Firmen?

Stefan Lake: Die großen Unternehmen haben beim Arbeitgeberranking einen Startvorteil: sie sind viel bekannter als die kleineren Unternehmen. Und wenn die großen Konzerne dann auch noch attraktive Produkte haben wie etwa die Autobauer – die liegen seit Jahren an der Spitze unserer Rankings – wird es in der Tat schwer für die KMU. Aber die Mittelständler und auch kleinere Unternehmen können bei den jungen Talenten durchaus punkten, wenn sie ihre Employer-Branding-Aktivitäten zielgerichtet einsetzen. Es ist keineswegs so, dass alle bei einem Riesenunternehmen arbeiten möchten. Unsere aktuelle Umfrage ergab zum Beispiel, dass 28 Prozent der deutschen Studierenden eine Einstellung bei einem Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern präferieren und 12 Prozent möchten Teil eines Unternehmens mit zehn bis 100 Kollegen sein. Hier liegen also durchaus Chancen. Aber es erfordert Mut, diese auch zu nutzen. Falsch wäre es, einfach die Strategien der Wettbewerber zu kopieren. Es gilt vielmehr, ein eigenes Alleinstellungsmerkmal, das Employer Value Proposition (EVP), herauszuarbeiten. Eine glaubwürdige Positionierung als Arbeitgeber und Mut zur Differenzierung sind die  Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung der Arbeitgebermarkenstrategie. Dies gilt für alle, aber ganz besonders für die KMU!

employerreputation: Ihre Studie zeigt, dass Frauen niedrigere Gehaltserwartungen haben. Wie kommt das? Ist das Realismus, mangelndes Selbstbewusstsein oder sehen Sie andere Ursachen?

Stefan Lake: Es ist schon erstaunlich, dass Frauen bereits beim Berufsstart bezüglich ihrer Gehaltsvorstellungen bescheidener sind als die Männer – trotz vergleichbarer Qualifikation. Schon vor dem Berufsstart erwarten zum Beispiel die Studentinnen der Ingenieurwissenschaften ein um etwa 5 900 Euro niedrigeres Einstiegsgehalt als Studenten. Bei den Studierenden der Wirtschaftswissenschaften liegt der sogenannte Gender Pay Gap mit 6 300 Euro sogar noch höher. Dies hat bei den Frauen möglicherweise mit einer falschen Einschätzung ihres Marktwerts und vielleicht auch mangelndem Selbstbewusstsein bei zu tun. Realistisch ist die niedrigere Gehaltserwartung jedenfalls nicht, denn die weiblichen jungen Talente sind gefragt, jedenfalls wenn sie die wirtschaftsnahen Studiengänge belegt haben.

employerreputation:Vielfältige Aufgaben und intellektuelle Herausforderungen sind Hochschulabsolventen laut Ihrer Studie sehr wichtig. Wie sollten Arbeitgeber die Organisation und die Aufgaben gestalten, um diesen Erwartungen gerecht zu werden?

Stefan Lake: Neben den drei wichtigsten Treibern der Arbeitgeberattraktivität – attraktives Grundgehalt, freundliches Arbeitsumfeld und sichere Anstellung, verlangen die jungen Talente auch vielfältige Arbeitsaufgaben. Und die intellektuelle Herausforderung ist seit Jahren unter den drei wichtigsten langfristigen Karrierezielen. Wir wollten aber genauer wissen, was die Studierenden eigentlich vom Management erwarten. Die Antworten waren sehr interessant – es sind in erster Linie Entwicklung und Förderung in der Karriere, ein guter Führungsstil, offene Kommunikation und Feedback. Wenn man fragt, was die Studierenden unter dem Top-Karriereziel Work-Life-Balance eigentlich verstehen, sagen sie, dies sei ein positives Arbeitsklima, Familien- und Karriereplanung sollen sich nicht stören und dass sie ausreichend Freizeit haben möchten. Die Arbeitgeber sollten dies bei der Rekrutierung berücksichtigen. Aber es reicht definitiv nicht, wenn Unternehmen sich einfach Work-Life-Balance auf die Fahnen schreiben. Wie Work-Life-Balance im Unternehmen umgesetzt wird, muss konkret gemacht werden.

employerreputation:Vielen Dank für das spannende Gespräch!

Stefan_Lake_Universum_Communications_2013

Zur Person:

Stefan Lake ist seit Februar 2011 Country Manager Deutschland von Universum, des weltweit tätigen Employer Branding Beratungsunternehmens Universum. Stefan Lake verfügt über besondere Expertise in der Entwicklung authentischer und nachhaltiger Arbeitgeberpositionierungen sowie in der quantitativen und qualitativen Marktforschung, der Markenberatung, Markenentwicklung und Kommunikationsberatung. Universum befragt pro Jahr in nahezu 40 Ländern mehr als 700 000 Studierende und junge Berufstätige zu ihren Arbeitgeberpräferenzen, Karrierevorstellungen und Kommunikationsvorlieben. Die Ergebnisse der Umfragen sind Grundlage für das Universum Arbeitgeber-Ranking und für Studien, in denen die Treiber der Arbeitgeberattraktivität analysiert werden. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus diesen Umfragen und Studien können Unternehmen und Institutionen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und ihre Attraktivität als Arbeitgeber verbessern. Für die Universum Student Survey 2014 in Deutschland wurden zwischen November 2013 und März 2014 insgesamt 30 189 Studierende an 140 Hochschulen in Deutschland befragt.

Mehr über Universum unter www.universumglobal.com und www.employerbrandingtoday.com/de/

 

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Generation Y: Neue Studie von Trendence

Soeben ist der trendMonitor „Schöne neue Arbeitswelt. Wie sich HR auf die Zukunft der Arbeit vorbereiten sollte“ erschienen. Das wichtigste Ergebnis der Studie: Die Generation Y ist bunt und nicht so homogen wie manche Veröffentlichungen nahelegen. Viel Spaß mit der neuen Infografik!

Schöne neue Arbeitswelt. Wie sich HR auf die Zukunft der Arbeit vorbereiten sollte.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Checkliste für Auslandsrekrutierung

Gastbeitrag von Katharina Maria Samp-Lind von der Experts-Go-Europe GmbH. EMPLOYERREPUTATION dankt für den klasse Artikel!

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Langsam aber sicher entvölkert sich die Republik, was mit dem Begriff des demographischen Wandels umschrieben wird. Der Rückgang geburtenstarker Jahrgänge wirkt sich bereits heute auf die Wirtschaftsleistung des Landes aus. Inzwischen beklagt jedes dritte deutsche Unternehmen den zunehmenden Fachkräftemangel. Doch anders als Großkonzerne, die pro-aktiv vorgehen, erkennen Mittelständler noch nicht wirklich, dass qualifizierte Zuwanderung ein wichtiges Mittel der ökonomischen Zukunftssicherung darstellt.

Zugegebenermaßen ist Personalrekrutierung im Ausland kein leichtes Unterfangen. Was bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte beachtet werden sollte, lässt sich wie folgt kurz zusammen fassen.

1.      Vorurteile abbauen

So trivial es klingt, hat die neue Welle der Immigranten aus dem europäischen Ausland wenig mit ihren Großeltern gemeinsam. Die junge Generation der Spanier, Italiener, Griechen, Polen muss zwar oft ähnlich den Gastarbeitern der 50er und 60er Jahre außerhalb des Heimatlandes Arbeit suchen, doch ist sie hochqualifiziert und mehrsprachig. Entsprechend möchte sie auch von potentiellen Arbeitgebern auf Augenhöhe behandelt werden.

2.      Sprachbarrieren berücksichtigen

Deutsch ist zwar eine wichtige Sprache, doch keine Weltsprache. Die wirtschaftliche Misere der Heimatländer bewegt viele Arbeitskräfte, die sich einen ihren Qualifikationen entsprechenden Arbeitsplatz in Deutschland erhoffen, die deutsche Sprache zu erlernen. So erfreuen sich die Goethe-Institute in Spanien einer regen Nachfrage nach Deutschkursen. Doch, bedarf es zumindest des B2-Levels, damit Fremdsprachkenntnisse eine angemessene Kommunikation im Berufsleben des Gastlandes ermöglichen. In vielen akademischen Berufen kommt die ausländische Fachkraft zuerst mit Englisch zurecht. Im Fall eines Ingenieurs ist es kein wirkliches Problem, doch ein griechischer Arzt sollte schon mit seinem Patienten in dessen Muttersprache kommunizieren können.

3.      Möglichkeiten der Anerkennung ausländischer Ausbildungs- und
Berufsabschlüsse nutzen

Wegen der Folgen des Fachkräftemangels in Deutschland hat die Bundesregierung das Anerkennungsgesetz gelockert. Relevante Informationen hierzu finden sich auf den Portalen www.Anerkennung-in-Deutschland.de, www.make-it-in-Germany.de sowie www.zav.de

4.      Fördertöpfe nutzen – im EU-Förderprogramm MobiPro stecken 139 Mio. €!

Der ausländische Kandidat, der in Ihrem Unternehmen die Vakanz füllen könnte, ist sich oft dieser finanziellen Unterstützung nicht bewusst. Dabei kann er Fördergelder für einen Deutschkurs in seinem Heimatland, für eine Reise zum Bewerbungsgespräch sowie für den Umzug erhalten. Ein Blick auf www.experts-go-europe.com/de/useful-links nützliche-links und www.thejobofmylife.de lohnt allemal!

5.      Integration und Willkommenskultur schaffen

Notgedrungen wird Deutschland sukzessive zu einem Einwanderungsland. Integration ausländischer Fachkräfte ist für den Kandidaten eine Lebensphase, für das Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Bieten Sie ein Willkommenspaket an, eine Unterstützung bei der Wohnungssuche, Ummeldung des Kfz, etc, schaffen Sie ein soziales Umfeld für den Arbeitnehmer, auch außerhalb seiner Arbeitszeit. Bedenken Sie, dass er oft nicht allein nach Deutschland kommt. Auch seine Familie braucht Hilfe, um sich in der Fremde zu akklimatisieren.

6.      Employer Branding auch im Auslandsrecruiting mit Priorität betreiben

Ausländische Fachkräfte zieht es naturgemäß in die Großstädte Deutschlands. Sie kennen nur die Logos weltweit bekannter Konzerne wie Siemens, Daimler-Benz, SAP. Es entzieht sich aber ihrer Kenntnis, dass echte Marktführer, global operierende Perlen des deutschen Mittelstandes oft in der Provinz ihren Hauptsitz haben. Die Logos kennen sie nicht, ergo – kommen sie auch nicht von allein auf Ihr Karriere Portal. Deshalb – arbeiten Sie an der Attraktivität Ihrer Arbeitgeber-Marke. So werden Sie leichter identifiziert!

7.      Arbeitserlaubnis und Bewerbungsgespräch – unnötige Hürden und Kosten vermeiden

Blue Card erleichtert Bürgern aus nicht EU-Ländern Einwanderung sowie Arbeitsmöglichkeiten Bedenken Sie dabei, dass, wenn Sie Fachkräfte außerhalb Europas suchen, Schwierigkeiten wie kulturelle Unterschiede sowie bürokratische Einwanderungshürden zunehmen werden. Mitarbeitersuche im Ausland ist oft teuer. Wenn Sie im Ausland Stellenanzeigen schalten, tun Sie es in der Landessprache. Für erste Gespräche mit dem Kandidaten empfiehlt sich Skype. Machen Sie sich internationale Fachkräftevermittlungsportale zunutze.

8.      Anforderungsprofil der Stellenausschreibung realistisch gestalten

Oft findet sich keine 1:1-Übereinstimmung zwischen dem Anforderungsprofil für die zu besetzende Stelle und dem Kandidatenprofil. Seien Sie etwas flexibler und nehmen Sie auch 70-80% der Profil-Adäquatheit in Kauf. Wägen Sie ab, wie viel entgangene Wirtschaftsleistung die nachhaltige Nichtbesetzung der Vakanz verursachen würde.

Empfehlung: Deutscher Mittelstand verkauft seine Produkte weltweit. Die Vorteile des globalen Arbeitsmarktes nutzt er aber viel zu wenig. Seien Sie offen gegenüber der Zuwanderung, denn bald kommt Deutschland ohne sie nicht aus. Selbst, wenn der ausländische Arbeitnehmer vom Heimweh geplagt, nach zwei Jahren Ihr Unternehmen verlassen sollte, wurde zusammen ein triple-win erschaffen: Ihr Unternehmen und er selbst haben davon profitiert. Aber auch sein Heimatland, in das er zurückkehrt, hat er kulturell, sprachlich und fachlich bereichert.

Information in eigener Sache: die Autorin ist geschäftsführende Gesellschafterin der Experts-Go-Europe GmbH, eines Portals zur Vermittlung europäischer Fachkräfte an deutsche Unternehmen via Matching-Technologie.(www.experts-go-europe.com)

Auslandsrecruiting

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Prognose 2013 für Recruiter: Viel Arbeit, vertraute Herausforderungen

Liebe Recruiter, Ihr werdet ein anspruchsvolles, arbeitsreiches 2013 erleben!

Ja, Sie lesen richtig. Ich wage eine Prognose für 2013.

Prognose 1: Auf Recruiter in Deutschland wartet viel Arbeit.

Laut Manpower Arbeitsmarktbarometer schaffen 9% aller Unternehmen zusätzliche Stellen im ersten Quartal 2013. 80% der Unternehmen wollen die Mitarbeiterzahl stabil halten. 4% wollen Personal abbauen.[1] (Zu den verbleibenden 7% kann nur Manpower Auskunft geben. Vermutlich machten diese befragten Unternehmen keine Angaben.) Das bedeutet, dass 89% der Unternehmen in 2013 Mitarbeiter einstellen werden. Denn auch die Firmen, die die Mitarbeiterzahl stabil halten wollen, stellen ein, z.B. um die Fluktuation auszugleichen.

Die Manpower-Zahlen beziehen sich nur auf das erste Quartal 2013. Alle Wirtschaftsprognosen gehen jedoch davon aus, dass das Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr deutlich stärker sein wird[2]. Wenn also schon zum wirtschaftlich weniger starken Jahresanfang die meisten Unternehmen Leute einstellen werden, was passiert dann erst in der zweiten Jahreshälfte? – Ganz klar, auf Recruiter wartet dieses Jahr viel Arbeit!

Prognose 2: Der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung.

Die offizielle Prognose der Bundesregierung besagt, dass die Arbeitslosenquote niedrig bleibt, und zwar bei 6,8%. Dieser Trend wird von führenden Marktforschungsinstituten bestätigt.[3] Insgesamt haben wir – anders als Spanien, Griechenland oder sogar Frankreich[4] – keinen nennenswerten Arbeitskräfteüberschuss. Es fehlen weiterhin Ingenieure, Pflegekräfte, Ärzte oder auch Handwerksmeister[5]. Recruiter werden sich also auch in 2013 dem Wettbewerb um qualifizierte Menschen stellen müssen. Der Fachkräftemangel bleibt die Herausforderung!

Prognose 3: Es wird Innovation und Veränderungen im Recruiting-Markt geben.

Jetzt könnte ich über die Übernahme von Kununu durch Xing sprechen und über mögliche weitere Merger spekulieren. Oder ich könnte über Social und Mobile Recruiting und über QR-Codes schreiben. Oder über Gamification und Online-Tests. Oder über Online-Reputations-Checks. Oder, … – Doch ich überlasse Hypothesen über Marktteilnehmer, Methoden und Technologien lieber anderen. Stattdessen verspreche ich, weiterhin regelmäßig über innovative Employer Branding-Projekte und erfolgreiche Recruitingstrategien von Unternehmen zu berichten.


[1] Manpower Employment Outlook Survey, zitiert nach Haufe: Haufe Online Redaktion (2012), Deutscher Arbeitsmarkt hält sich gegen EU-Trend stabil, in: Haufe, 12.12.2012, abgerufen am 10.01.2013. http://www.haufe.de/personal/hr-management/deutscher-arbeitsmarkt-haelt-sich-gegen-eu-trend-stabil_80_155812.html

[2] o.A. (2012), Deutsche Wirtschaft nimmt 2013 wieder Fahrt auf, in: Handelsblatt, 13.12.2012, abgerufen am 12.01.2013. http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/ifo-institut-deutsche-wirtschaft-nimmt-2013-wieder-fahrt-auf/7516756.html

[3] Dietrich Creutzburg (2012), Deutsches Jobwunder soll sich fortsetzen, in: Handelsblatt, 27.12.2012, abgerufen am 10.01.2013. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/prognose-2013-deutsches-jobwunder-soll-sich-fortsetzen/7565952.html

[4] Cerstin Gammelin (2013), Armutszeugnis für Europa, in: Süddeutsch.de, 08.01.2013, insbesondere die Infografik Arbeitslos Langzeitarbeitslosigkeit EU Statistik Vergleich Deutschland, abgerufen am 12.01.2013 http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1567596.1357642579/860×860/arbeitslos-langzeitarbeitslosigkeit-eu-statistik-vergleich-deutschland.jpg

[5] Stefan von Borstel (2012), Arbeitsagentur fordert mehr Zuwanderer aus Asien, in: Die Welt, 30.09.2012, abgerufen am 13.01.2013. http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article109555070/Arbeitsagentur-fordert-mehr-Zuwanderer-aus-Asien.html

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